Bürgerbeteiligung neu definiert
Bürgerbeteiligungneu definiert

Bürgerbeteiligung neu definiert

Ich glaube, dass es an der Zeit ist, Bürgerbeteiligung neu zu definieren. Referenden und Volksbegehren sind einfach zu kompliziert und "unspontan". Heute wollen die Bürger mit modernen Medien "schnell und spontan" mitbestimmen. Und das eben möglichst konkret und aktuell bei kommunalen Fragen und Projekten. Was liegt also näher, als die mehr und mehr aufkommende Idee des Crowdfunding für Projekte auf die kommunale Mitbestimmung zu übertragen.

Eben: Bürgerbeteiligung neu definiert.

Wie kann das funktionieren ?

Großartig wäre die Zusammenarbeit aller in einer Gemeinde: der Stadt (i.S. Politik und Verwaltung), einer Stiftung (i.S. großzügiger Stifter für das Grundvermögen), der Händler (i.S. Förderung des lokalen Handels) und der Bürger (i.S. von dauerhaften Projekt-Spendern). Ein denkbares Szenarium könnte sein:

- die Stadt übernimmt die Anschaffung und Ausgabe der MeerbuschCard (Hardware) und macht diese auch für öffentliche Einrichtungen nutzbar (z.B. als Bibliotheksausweis)

- die Stiftung ermöglicht nach und nach den Aufbau einer Infrastruktur z.B. für Lesegeräte, für das "Andocken" an eine geeignete Plattform (z.B. Crowdfunding-Plattform) und auch personell im Hinblick auf "helfende Hände" beim Aufsetzen von Projekten in solchen Plattformen; sie übernimmt das Marketing und die regelmäßige Berichterstattung

- die Händler in der Stadt erklären sich bereit, Lesegeräte aufzustellen und zu nutzen (falls nicht schon vorhandene Geräte genutzt werden können) und an Rabatt- oder Incentive-Aktionen teilzunehmen, die die Bürger zum einen zum Spenden motivieren sollen und zum anderen einen Markteffekt haben i.S. "Heimat shoppen"

- Die Bürger sind dann hoffentlich bereit, nach und nach die MeerbuschCard anzunehmen und praktisch zu verwenden, um damit dann freiwillig Spendenbeiträge für die lokalen Projekte der Stiftungs-Plattform zu unterstützen

"Erlebnisse machen glücklicher als Dinge"

Die Glücksforscherin Elizabeth Dunn spricht in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung über Glück des Spendierens:

"Ja, tatsächlich wird man glücklicher, wenn man sein Geld für andere ausgibt. Das haben mehrere unserer Versuche bestätigt. Wir haben einer Versuchsgruppe eine Geldkarte gegeben, mit der sie sich Kaffee holen konnten, und einer zweiten Versuchsgruppe haben wir die Karten gegeben mit der konkreten Anweisung, Freunde damit einzuladen. Am Ende zeigte die Gruppe, die ihre Freunde eingeladen hat, deutlich höhere Glückswerte."

Schauen Sie doch auch auf meine anderen Projekte.

 EQonomy.de

(wirtschaften mit

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Ich plane auch ein Buch zum Thema. Auf einen persönlichen Gedanken-austausch freue ich mich.

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