Bürgerbeteiligung neu definiert
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Kommunales Crowdfunding

Die MeerbuschCard steht für kommunales Crowdfunding. Projekte werden vorgeschlagen, Funding wird gegeben bzw. priorisiert.
Die Finanzierung erfolgt aus einem Budget heraus, der sich aus den aktuell verfügbaren Spenden ergibt. Jeder, der sich dort beteiligt, kann mittels der MeerbuschCard über die Verwendung abstimmen.
Dafür seien hier einige Beispiele genannt, was nicht heißen soll, dass diese Beispiele vollumfänglich sind oder etwa in jeder Stadt / Gemeinde auch so umsetzbar sind. 

Crowdfunding in der Stadt von Elvis Presley

Ein gelungenes Beispiel für praktiziertes Crowdfunding in der Kommune ist eine Initiative in Bad Nauheim, der Stadt von Elvis Presley. Schauen Sie doch mal rein unter www.crowdfunding-bad-nauheim.de

Beispiele für Vergünstigungen

In Meerbusch beispielsweise ist das Parken kostenlos. Aber auch, wenn es schon eine allgemeine Parkgebühr gäbe, können diese Einnahmen zielgerichtet umgemünzt werden. Wenn man eine Parkgebühr einführt, so kann diese natürlich für den einzelnen Parkvorgang individuell entrichtet werden. Man kann aber alternativ auch eine Jahreskarte erwerben, eben die MeerbuschCard, mit der man dann immer einen Zugang zum Parkplatz hat - gefühlt kostenlos. Für diese Jahreskarte entrichtet man eine Gebühr und Spende, die zum einen die voraussichtlichen jährlichen Parkgebühren deckelt, aber eben auch hoffentlich einen angemessenen Zusatzbeitrag enthält.

Nur um die Größenordnung anzudeute:, nehmen wir einmal an, dass sich 5.000 Personen dafür interessieren und etwas zwischen 200€ und 400€ zahlen. Dann kann man schon von einem Budget von über 1 Mio€ ausgehen. Damit lässt sich schon eine Menge bewegen.

In Ergänzung zum Parken auf einem größeren Parkplatz kann man sich auch besondere Parkplätze z.B. vor Geschäften vorstellen, die den Inhabern einer MeerbuschCard vorbehalten sind oder auch im Sinne des demographischen Wandels bequemer ausgestaltet sind. Generell liegt im Bereich Parken und Komfort ein großes Einnahmepotential für das Budget der MeerbuschCard-Stiftung.

Beispiel für kommunale Projekte

Büchereien gehören zum kulturellen Alltag. In finanziell schwieriger Lage müssten die Kommunen aber zumeist das Betreiben einer Bücherei beenden. Allerdings beschließt man zumeist das qualvolle "weiter so" und hält den Betrieb auf "kleiner Flamme" aufrecht. Das ist aber für niemanden von Nutzen. Besser wäre es, die Bürger finanziell zu beteiligen und ihnen dafür aber auch Entscheidungsmöglichkeiten für Neubestände oder auch Ausbauten etc. zu geben. Damit wird die Bücherei wieder attraktiv, der Bestand bleibt modern und die Bürger bestätigen regelmäßig, dass ihnen diese Einrichtung "am Herzen liegt".

In ähnlicher Form ließen sich andere städtische Einrichtungen wie Musikschulen oder VHS unterstützen. Das Ziel ist nicht die Abschaffung dieser kulturell wichtigen Einrichtungen sondern deren Modernisierung und Ausbau mit dem Willen der Bürger.

Beispiel für Unterstützung

Damit die MeerbuschCard nicht allein Vergünstigungen für diejenigen bringt, die sich das leisten können, sollte die Institution MeerbuschCard von sich aus nicht nur niedrige Einstiegsbeträge als Beteiligung ermöglichen, sondern auch die kostenlose Vergabe der MeerbuschCard erwägen. Die Kriterien dafür können sehr unterschiedlich sein, sollten aber individuell bleiben. Darin unterscheidet sich die MeerbuschCard vom üblichen überregelten Verteilungssystem. 

Schauen Sie doch auch auf meine anderen Projekte.

 EQonomy.de

(wirtschaften mit

emotionaler vernunft)

StrukturUndEmotion.de (Wir beraten Unternehmen mit Grips und Pepp)

Ich plane auch ein Buch zum Thema. Auf einen persönlichen Gedanken-austausch freue ich mich.

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